Granada befindet sich in einer privilegierten geographischen Lage, die durch starke Kontraste gekennzeichnet ist; die Stadt liegt inmitten einer fruchtbaren Ebene und ist umgeben von der Sierra Nevada.

Das roemische Granada befand sich im Umkreis des Albaicin, in der islamischen Epoche bekannt als "Alcazaba Qadina". Die arabische Praesenz in der Stadt hat dazu gefuehrt, dass man den Namen Granada mit der Pracht von Al Andalus in Verbindung bringt. Das letzte Zeugnis des westlichen Islam war das zweieinhalb Jahrhunderte dauernde Nasridenreich in Granada, welches am 2. Januar 1492 endete und damit auch der Existenz des spanischen Islam ein Ende setzte.

Die Stadt weist eine christliche Tradition auf, die stark mit den Katholischen Koenigen und dem Kaiser Karl 1. verknuepft ist.

Das Christliche, Arabische, Juedische und Zigeunerische sind lebendige Spuren, die sich im Laufe der Geschichte vermischt haben. Die Mischung und Uebrlappung dieser verschiedenen Kulturen waehrend mehrerer Jahrhunderte spiegelt sich in vielen Aspekten des taeglichen Lebens im Granada von heute wieder.